Rezepte

Du scheinst Dich genauso für‘s Ent­wi­ckeln und Kochen lecke­rer und gesun­der Gerichte zu inter­es­sie­ren wie ich, sonst wärst Du ver­mut­lich nicht auf mei­nen Blog gesto­ßen?! Ich freue mich, dass Du hier bist und dar­auf Tipps, Anre­gun­gen und Ideen mit Dir zu tei­len. Ob vegan, vege­ta­risch, lak­tose- oder glu­ten­frei,.. ich bin mir sicher, du fin­dest ein Rezept dass in deine Ernäh­rung passt. Nutze die Fil­ter um Dich durch die ver­schie­de­nen Kate­go­rien zu bewe­gen, so kannst du zum Bei­spiel auch in der pas­sen­den Jah­res­zeit stö­bern. Damit tust du dir und der Umwelt etwas Gutes.

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Die ein­fachs­ten Spei­sen, sind manch­mal doch die Bes­ten, oder?! Simple Zuta­ten wie Kicher­erb­sen­mehl, Was­ser, Öl und Salz bil­den die Basis für eine ita­lie­ni­sche Fari­nata. Vie­ler­orts beliebt und oft als “Arme­leute-Essen” bekannt, hat sich das Gericht über viele Regio­nen ver­brei­tet und exis­tiert mitt­ler­weile unter ver­schie­dens­ten Bezeich­nun­gen. So kennt man das medi­ter­rane Gericht in der Pro­vence auch als eine Socca oder Cade. Im Mit­tel­meer­raum und Süd­ame­rika bezeich­net man es gern als Fari­nata, Torta di ceci oder aber auch als Calen­tita und Panelle. Den ein­fa­chen Pfann­ku­chen nutzte man schon im Mit­tel­al­ter als Bro­ter­satz. Bis heute hat sich das schlichte und doch leckere Gericht gehal­ten. Wäh­rend ich es das erste mal zube­rei­tet habe musste ich fest­stel­len, dass der Teig sehr brö­se­lig ist und wohl doch über Nacht zie­hen sollte eh er wei­ter ver­ar­bei­tet wird. Außer­dem ist ein hoher Pfan­nen­rand für den tra­di­tio­nel­len Pfann­ku­chen auch keine gute Idee, da der Fla­den beim her­aus­neh­men droht zu bre­chen. Als Alter­na­tive würde ich zu einer Spring­form oder einem Blech raten. In die­sem Fall ent­fällt das vor­he­rige Garen auf dem Herd und der Fla­den wird aus­schließ­lich im Ofen aus­ge­ba­cken. Beson­ders begeis­tert mich die Kon­sis­tenz der Pfann­ku­chen und deren Ein­fach­heit! Ohne Back­pul­ver, Eier oder ande­res Gedöns kommt er aus und kann so herr­lich abge­wan­delt wer­den. Je nach­dem was die Sai­son gerade an Früch­ten trägt und wor­auf Du Appe­tit hast. Mal mit einer def­ti­gen Soße, mal mit Käse über­ba­cken oder leicht und frisch mit Salat. So wird der Pfann­ku­chen zum idea­len Res­tees­sen. Hast Dus schon mal aus­pro­biert? Hin­ter­lasse mir gern einen Kom­men­tar mit Dei­nen Erfah­run­gen.
Was weißt Du über Tem­peh und seine Her­stel­lung? Nicht sehr viel? Dann geht es Dir wie mir. Also hab ich mich mal etwas bele­sen… Tem­peh hat sei­nen Ursprung in Indo­ne­sien und wird tra­di­tio­nell aus Soja­boh­nen gewon­nen. Es han­delt sich bei Tem­peh um ein fer­men­tier­tes Natur­pro­dukt, wel­ches anders als Tofu nicht aus der Soja­milch son­dern aus der gan­zen Bohne her­ge­stellt wird. Sein Geschmack ist leicht nus­sig und die Tex­tur ker­nig, damit lässt es jedes Gericht beson­ders inter­es­sant wer­den. Neben Geschmack und Tex­tur sind seine guten Nähr­werte beson­ders nen­nens­wert. Tem­peh besticht durch reich­lich unge­sät­tigte Fett­säu­ren und viel Pro­tein, deut­lich mehr noch als Tofu, da hier schließ­lich auch die ganze Bohne ver­wen­det wird. Nun aber zur Her­stel­lung: hier­für müs­sen zunächst Soja­boh­nen gewa­schen und gekocht wer­den. Auch andere Boh­nen wie Lupi­nen kön­nen ver­wen­det wer­den. Anschlie­ßend müs­sen die Boh­nen mit Pilz­kul­tu­ren ver­setzt, auch “geimpft” genannt, wer­den. Dann bekom­men sie in einem ver­schlos­se­nen Gefäß, oder tra­di­tio­nell in einem Bana­nen­blatt ver­packt, 24 – 48 Stun­den Zeit um zu fer­men­tie­ren. Über die Zeit ist ein fes­ter Tem­peh-Block ent­stan­den, der Dank der Fer­men­ta­tion gut bekömm­lich gewor­den ist. Der Tem­peh kann jetzt in Stü­cke geschnit­ten, mari­niert oder ander­wei­tig gewürzt wer­den und schließ­lich ange­bra­ten oder frit­tiert wer­den. Hast Du Erfah­run­gen mit Tempe, oder ihn womög­lich schon her­ge­stellt? Lass es mich gern unten in den Kom­men­ta­ren wis­sen!
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