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Kim: Heute wol­len wir uns über Getrei­de­sor­ten unter­hal­ten. Die wich­tigs­ten Sor­ten, alte Sor­ten, die hei­mi­schen Getrei­de­ar­ten, Pseu­do­ge­treide, also Sor­ten, die eigent­lich gar kein Getreide sind, aber den­noch so ver­wen­det wer­den kön­nen und ideal bei mög­li­chen Into­le­ran­zen oder All­er­gien sind. Ich selbst habe mich ja auch schon viel mit Getreide, ins­be­son­dere Glu­ten, aus­ein­an­der­ge­setzt und hier oft Michae­las Rat gesucht. Umso mehr freue ich mich, hier heute das Thema mit ihr zu behandeln.

Zunächst wollte ich von Michaela wis­sen: Wel­che Getrei­de­sor­ten kom­men denn so in Deinem/ Eurem All­tag vor?

Michaela: In unse­rem All­tag kommt schon ein hoher Wei­zen­an­teil vor. Ich ver­wende aber auch gern noch Rog­gen- und Dinkelmehl.

Kim: Wie setzt Du das genannte Getreide dann ein?

Michaela: Ich nutze es zum Bei­spiel als Brot, gerne Voll­korn und einen Teil Rog­gen. Das macht das Brot beson­ders saf­tig und hält es lange frisch. Ab und zu bereite ich auch mal vege­ta­ri­sche Fri­ka­del­len aus Kör­nern zu. Und am Mor­gen natür­lich mein Müsli, da greife ich gern zu Hafer­flo­cken oder Flo­cken aus Buchweizen.

Kim: Oh ja, lecker! In den Genuss Dei­ner Fri­ka­del­len durfte ich ja bereits auch schon kom­men. Sie haben mich damals zu mei­nen Reis-Brat­lin­gen inspi­riert, die jetzt auch als Rezept hier auf dem Blog zu fin­den sind. Wel­che bekann­ten Getrei­de­sor­ten gibt es denn gene­rell, die Dir einfallen?

Michaela: So spon­tan fal­len mir da Hafer, Din­kel, Wei­zen, Rog­gen und Gerste ein. Dazu kom­men dann noch die Pseudogetreide.

Kim: Kannst Du diese auch benennen?

Michaela: Na klar, da sind Mais, Reis, Hirse, Buch­wei­zen, Qui­noa und Amaranth.

Kim: Was genau machen denn die Pseu­do­ge­treide aus? Warum hei­ßen die so?

Michaela: Sie bie­ten eine tolle Alter­na­tive zu Getreide. Pseu­do­ge­treide zäh­len jedoch gar nicht zu den Brot­ge­trei­den. Viel­mehr han­delt es sich bei Ama­ranth, Qui­noa, Buch­wei­zen und Co. um ein­jäh­rige Pflan­zen, deren Samen sich ganz oder gemah­len ähn­lich wie Mehl ein­set­zen las­sen. Sie ent­hal­ten kein Glu­ten und sind daher bekömm­lich für Men­schen mit einer Glutenunverträglichkeit.

Kim: Was genau ist denn die­ses ‚Glu­ten‘?

Michaela: Glu­ten ist ein natür­li­ches Eiweiß, auch Kle­ber­ei­weiß genannt, das in Wei­zen und ande­ren Getrei­de­sor­ten vorkommt.

Kim: Was macht Glu­ten denn für viele Men­schen so schwer verdaulich?

Michaela: Viele Men­schen kön­nen gegen Glu­ten eine Unver­träg­lich­keit ent­wi­ckeln. Glu­ten­hal­tige Nah­rungs­mit­tel lösen dann bei ihnen eine Ent­zün­dung der Dünn­darm­schleim­haut aus. Diese Ent­zün­dung bewirkt, dass wich­tige Nähr­stoffe aus Getrei­de­pro­duk­ten unver­daut im Darm ver­blei­ben, wäh­rend der Kör­per selbst weni­ger Nähr­stoffe aus der Nah­rung auf­neh­men und nut­zen kann. Durch eine Umstel­lung der Ernäh­rung lässt sich die Krank­heit jedoch sehr gut in den Griff bekommen.

Hin­zu­zu­fü­gen ist, dass auch erb­li­che Fak­to­ren bei einer Into­le­ranz häu­fig eine Rolle spie­len kön­nen. Aber auch das Immun­sys­tem, Infek­tio­nen oder die Ernäh­rung kön­nen Gründe sein. Dabei gilt, dass Unver­träg­lich­keit nicht gleich Unver­träg­lich­keit ist. Gene­rell wird in drei Krank­heits­bil­der dif­fe­ren­ziert: die Zölia­kie, Glu­ten- bzw. Wei­zen­sen­si­ti­vi­tät und die Wei­zen­all­er­gie. Häu­fig wer­den diese Begriffe gleich­ge­setzt, dabei bedeu­ten sie – auch für die Betrof­fe­nen – völ­lig unter­schied­li­che Sym­ptome und Herausforderungen.

Kim: Kannst Du sagen, wel­che Sym­ptome dabei auf­tre­ten können?

Michaela: Oft ist von häu­fi­gen Bauch­schmer­zen, Durch­fall oder auch Kopf­schmer­zen die Rede. Aber auch Mus­kel- oder Glie­der­schmer­zen kön­nen zu den Beschwer­den zählen.

Ich würde jedoch zunächst die Beschwer­den mit einem Arzt abklä­ren, eh man auf Pizza, Brot, Nudeln und Co. verzichtet.

Kim: Kommt die­ses Glu­ten auch in den Urge­trei­de­sor­ten vor? Von denen habe ich viel gehört unter ande­rem, dass sie bekömm­li­cher sein sollen?!

Michaela: Ja! Auch im Urge­treide ist Glu­ten ent­hal­ten! Jedoch deut­lich weniger.

Kim: Worum han­delt es sich denn eigent­lich beim Urgetreide?

Michaela: Die heute so kost­ba­ren Urge­treide sind die Vor­gän­ger moder­ner Sor­ten. Sie wur­den frü­her, vor vie­len tau­send Jah­ren ange­baut, bevor sie aus Effi­zi­enz­grün­den fast gänz­lich von den Fel­dern ver­schwan­den. Jedoch keh­ren sie aktu­ell Stück für Stück auf die Fel­der zurück, da mehr Viel­falt gewünscht ist und sie zudem auch ernäh­rungs­phy­sio­lo­gi­sche Vor­teile bie­ten. Noch dazu wei­sen sie einen ganz beson­de­ren Geschmack auf und sind wei­test­ge­hend natur­be­las­sen. Die alten Sor­ten sind zudem resis­ten­ter gegen Krank­hei­ten und nach­hal­tig in der Erzeugung.

Kim: Kannst Du ein paar Sor­ten nennen?

Michaela: Da fal­len mir direkt Ein­korn, Urrog­gen, Urdin­kel und Emmer ein.

Kim: Oh ja, aus Emmer gibt es ja sogar Nudeln, habe ich kürz­lich gese­hen. Was unter­schei­det denn diese Sor­ten von moder­nen Getreidesorten?

Michaela: Das Getreide, das man auf unse­ren hei­mi­schen Fel­dern fin­det, ist bereits seit Jahr­tau­sen­den keine natür­li­che Pflanze mehr, son­dern durch den Men­schen gezüch­tet. Schon von Urzei­ten her wurde diese Kul­tur­pflanze immer neu beein­flusst und kul­ti­viert. Durch Züch­tun­gen und neuen Kreu­zun­gen wird der Wuchs der Getrei­de­pflan­zen dahin­ge­hend beein­flusst, mög­lichst ertrag­rei­che Ähren zu züch­ten. So erhält das Getreide immer grö­ßere Ähren mit vie­len, mög­lichst gro­ßen Kör­nern. Auch wird ver­sucht, sie gegen Umwelt­ein­flüsse wie bei­spiels­weise Kli­ma­schwan­kun­gen, Krank­hei­ten und Schäd­lin­gen resis­ten­ter zu machen.

Kim: Gibt es denn bei der Ver­ar­bei­tung von Urge­treide etwas zu beachten?

Michaela: Ja schon. Wenn wir beim Bei­spiel Emmer blei­ben, so ist die­ser beson­ders gut geeig­net für Brot und Gebäck. Er ver­leiht die­sen Pro­duk­ten eine cha­rak­te­ris­ti­sche dunkle Farbe und ein ein­zig­ar­ti­ges fein­wür­zi­ges Aroma.

Beim Backen ist jedoch zu beach­ten, dass die Back­ei­gen­schaf­ten von Urge­trei­den bei wei­tem nicht so gut sind, wie die vom her­kömm­li­chen Wei­zen, da sie ver­gleichs­weise gerin­gere Kle­b­er­ei­gen­schaf­ten haben. Die allei­nige Ver­wen­dung von Urge­treide in Gebä­cken kann daher zu Schwie­rig­kei­ten bei der Ver­ar­bei­tung und zu unbe­frie­di­gen­den Back­ergeb­nis­sen füh­ren. Emmer hat einen sehr straf­fen Kle­ber und eine geringe Dehn­bar­keit. Die ein­ge­schränkte Back­fä­hig­keit führt bei den Gebä­cken zu einem gerin­ge­ren Volumen.

Kim: Du sprichst von gerin­ge­ren Kle­b­er­ei­gen­schaf­ten. Glaubst Du, dass die Züch­tun­gen und die höhere Kon­zen­tra­tion an Glu­ten die Unver­träg­lich­kei­ten begüns­tigt haben?

Michaela: Ich sehe da tat­säch­lich eine Ver­bin­dung. Immer mehr Men­schen reagie­ren all­er­gisch auf glu­ten­hal­tige Lebens­mit­tel und sind gezwun­gen, auf jeg­li­che Getrei­de­pro­dukte zu verzichten.

Kim: Gibt es denn gute Alter­na­ti­ven für Men­schen mit Zöliakie?

Michaela: Ja, mitt­ler­weile gibt es ein brei­tes Spek­trum an Alter­na­ti­ven. Zum Bei­spiel Brot­sor­ten, die kein Glu­ten ent­hal­ten. Vor eini­gen Jah­ren muss­ten Betrof­fene noch auf Brot aus Mais- oder Reis­mehl zurück­grei­fen. Die­ses war jedoch sehr tro­cken und hatte kaum wert­volle Inhalts­stoffe. Inzwi­schen wer­den für die Her­stel­lung von Brot auch Qui­noa, Buch­wei­zen oder Ama­ranth ein­ge­setzt. Diese sind schmack­haft, haben eine wei­che Kruste und ent­hal­ten aus­rei­chend Pro­te­ine und Bal­last­stoffe für eine gesunde Ernährung.

Kim: Wor­auf müs­sen Men­schen mit Unver­träg­lich­keit denn noch achten?

Michaela: Da Glu­ten in allen Getrei­de­sor­ten vor­han­den ist, fin­det man es auch in vie­len Lebens­mit­teln. So fin­det Glu­ten sich manch­mal auch in schein­bar glu­ten­freien Lebens­mit­teln (wie Soßen, Brat­lin­gen und mehr) wie­der und Betrof­fene soll­ten beson­ders acht­sam durch den All­tag gehen.

Kim: Ja das stimmt, Mehl ist eben auch ein gutes Bin­de­mit­tel für Soßen oder eine Panade. Fällt Dir abschlie­ßend noch etwas ein?

Michaela: Ich würde ver­schie­dene Brot­sor­ten aus­pro­bie­ren und dar­auf ach­ten, dass sie aus­schließ­lich natür­li­che Inhalts­stoffe beinhal­ten und bei ihrer Her­stel­lung eine lange Teig­füh­rung beach­tet wurde. Wäh­rend einer lan­gen Teig­füh­rung bekom­men die Brote genü­gend Zeit, um zu gehen. Das ist wich­tig, denn nur dann quel­len die Bal­last­stoffe und auch die Stärke rich­tig auf und kön­nen vom Kör­per bes­ser ver­ar­bei­tet wer­den. In der Kamp­fel­der Hof­bä­cke­rei hier bei uns in Hid­des­torf bekom­men die Brote diese Zeit noch und das schmeckt man auch!

Kim: Vie­len Dank für den Tipp und vor allem für Deine Zeit, Michaela! Ich hoffe, das Thema fin­det hier Anklang und wird zur Anre­gung für einen Aus­tausch auf Insta­gram oder hier in den Kom­men­ta­ren genutzt.

Michaela: Ich freue mich hier eine Plattform gefunden zu haben, auf der ich mit Dir in Kontakt treten kann. Hier erwarten Dich ein paar Themen rund um die Ernährung. Ich setzte mich gern mit verschiedenen Bereichen wie einer gesunde Ernährung bei Kindern, klimafreundlichem Kochen, Resteverwertung von Lebensmitteln und ganz vielen anderen Bereichen auseinander. Jeden Monat werde ich hier einen Beitrag mit Dir teilen und freue mich auf Dein Feedback. Zu mir: Ich bin zweifache Mutter und habe eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin absolviert. Durch meine langjährige Arbeit in der Gemüsekiste ist gesunde Ernährung und der Umgang mit Lebensmitteln eine Selbstverständlichkeit für mich. Wenn es die Situation zulässt, gebe ich regelmäßig Kurse an Schulen und weiß daher auch wie insbesondere Kinder so ticken, was sie anspricht und welche Bedürfnisse sie in den unterschiedlichen Altersstufen haben.

Glutenfreie Rezeptideen

Hier findest Du die passenden Produkte zum Beitrag


Zutaten für 9 Gläser

2 kg Aprikosen
3 – 4 EL Zitronensaft
900 g Gelier­zu­cker 2:1
1 Vanillestange

Apri­ko­sen waschen, tro­cken­tup­fen und hal­bie­ren. Kern ent­fer­nen, Apri­ko­sen in grobe Stü­cke schnei­den. Früchte zusam­men mit Zitro­nen­saft in einem Topf zum Kochen brin­gen. Gelier­zu­cker unter die Früchte rüh­ren und wei­ter­ko­chen las­sen. 9 Glä­ser bereit­stel­len. Das Häu­ten der Apri­ko­sen ist nicht zwin­gend erfor­der­lich. Wenn man die pürier­ten Früchte nach dem Kochen durch ein Sieb streicht, kann man leicht even­tu­elle Apri­ko­sen­haut­reste aus der sam­ti­gen Mar­me­lade pas­sie­ren. Unter stän­di­gem Rüh­ren bei mitt­le­rer Hitze 3 Min köcheln las­sen. Kon­fi­türe mit einem Pürier­stab fein pürie­ren. Durch ein Sieb strei­chen, in die vor­be­rei­te­ten Glä­ser mit Schraub­ver­schluss fül­len und direkt ver­schlie­ßen. Tipp: Apri­ko­sen­mar­me­lade wird trotz der Zugabe von Zitro­nen­saft leicht bräun­lich. Daher am bes­ten dun­kel auf­be­wah­ren, das zögert den Farb­wech­sel etwas hinaus.


Zutaten für 2 300 ml Einmachgläser

2 Bund Radieschen
400 ml Con­di­mento Bianco
300 ml Wasser
EL Salz
60 g Zucker
2 Beu­tel Fen­chel-Anis-Küm­mel Tee
EL Senfkörner
EL gan­zer Pfeffer
4 Nelken

Grün ent­fer­nen und Radies­chen waschen und in Schei­ben schnei­den. Radies­chen, Gewürze und den Inhalt von 2 Tee­beu­teln Fen­chel-Anis-Küm­mel Tee in die Ein­mach­glä­ser ver­tei­len. Was­ser, Essig, Salz und Zucker in einem Topf zum Kochen brin­gen. Sobald Zucker und Salz auf­ge­löst sind, die Flüs­sig­keit auf die Glä­ser ver­tei­len, diese anschlie­ßend gut ver­schlie­ßen und auf dem Kopf abküh­len las­sen. Zum Abend­essen oder beim Grill­fest genie­ßen (Ideen­ge­bung von Iris @sprinzeminze).


Zutaten für 4 Personen

2 Bana­nen
400 g fri­sche Ananas
1 Vanilleschote
400 ml Mandeldrink

Die Bana­nen schä­len und in meh­rere Stü­cke schnei­den. In einem Gefrier­beu­tel über Nacht oder min­des­tens 2 Stun­den ein­frie­ren. Die Schale der Ana­nas weg- und das Frucht­fleisch klein­schnei­den. Alle Zuta­ten in einen Mixer geben und das fer­tige Getränk auf vier Glä­ser aufteilen.


Zutaten für 4 Personen

2 Rote Bete
2 Möhren
1 rote Zwiebel
1 rote Paprika
1 Prise Paprikapulver
1 Prise Zimt
1 Prise Kümmel
1 Prise Koriandersamen
EL Tomatenmark
500 g gehackte Tomaten
1 Prise Salz
Pfeffer
TL Honig
4 Eier
30 g Pinienkerne
30 g Walnüsse
TL Olivenöl
1/2 Bund Petersilie

Die Rote Bete waschen, schä­len und in feine Strei­fen ras­peln. Die Zwie­bel schä­len, hal­bie­ren und eben­falls in feine Strei­fen schnei­den. Die Möh­ren schä­len und fein ras­peln. Die Paprika in feine Strei­fen schnei­den. Etwas Oli­venöl in einer beschich­te­ten Pfanne erhit­zen und das Gemüse hineingeben.

Für 10 Min unter stän­di­gem Wen­den anschwit­zen. Die Gewürze sowie die Zwie­bel hin­ein­ge­ben und für wei­tere 5 Min mit anschwit­zen. Das Toma­ten­mark, die gehack­ten Toma­ten, Honig, Salz und Pfef­fer unter­rüh­ren und die Sauce auf­ko­chen las­sen. Den Back­ofen auf 165 °C Umluft vor­hei­zen. In die Shak­s­huka mit einem Koch­löf­fel vier Mul­den ein­drü­cken und jeweils ein Ei hineinschlagen.

Die Shak­s­huka für 10 Min im Ofen backen, bis das Ei gestockt ist. Die Kerne und Nüsse wäh­rend­des­sen in einer beschich­te­ten Pfanne anrös­ten und anschlie­ßend grob hacken. Die Gewürze sowie das Oli­venöl hin­zu­ge­ben und mit­ein­an­der vermischen.

Die Shak­s­huka aus dem Ofen neh­men und mit gehack­ter Peter­si­lie und den gerös­te­ten Nüs­sen servieren.


Kartoffeln

2 kg Frühkartoffeln
70 g Mais­gries (Polenta)
EL Olivenöl
Salz

Salat

300 g Asia-Salat
200 g Kaiserschoten
500 g Speisequark
1 Zitrone
TL Agavendicksaft
Pfeffer
Salz

Kräuterquark

1 – 2 Knoblauchzehen
EL Olivenöl
1/2 Bund Dill
1/2 Bund Koriander
1/2 Bund Schnittlauch
Blütengewürz
‘Durch die Blume‘ von Sonnentor

Die Kar­tof­feln waschen. Durch die zarte Rub­bel­schale müs­sen Früh­kar­tof­feln nicht gepellt wer­den. Die Kar­tof­feln in einen Dampf­ga­rer oder Was­ser geben und 10 Min kochen.

Anschlie­ßend in eine Schüs­sel geben, Oli­venöl hin­zu­ge­ben, sal­zen und gut durch­schwen­ken. Als nächs­tes den Mais­gries hin­zu­ge­ben und die Kar­tof­feln gut durch­schwen­ken, bis alle mit dem Gries bedeckt sind. Die Kar­tof­feln auf ein Blech mit Back­pa­pier geben und im hei­ßen Ofen bei 200 °C Ober-/Un­ter­hitze 12 Minu­ten gold­braun backen.

In der Zwi­schen­zeit den Salat waschen und trock­nen. Den Quark mit Zitro­nen­saft, Aga­ven­dick­saft, Salz und frisch gehack­ten Kräu­tern zube­rei­ten. Indem man einen Schuss Was­ser zum Quark dazu gibt, wird er cre­mi­ger. Den Salat mit etwas Leinöl, Zitro­nen­saft, Pfef­fer und Salz anma­chen und auf Tel­ler geben.

Die Kar­tof­feln zum Salat geben und fri­schen Kräu­ter­quark dazu reichen.

Wenn Du das Rezept nach­ko­chen möch­test, fin­dest Du hier alle Bio-Zuta­ten* und kannst sie Dir auch noch ganz ein­fach nach Hause brin­gen las­sen. *es kann sein, dass einige Pro­dukte gerade nicht Sai­son haben.


Zutaten für 2 Personen

2 Auber­gi­nen
150 ml Tomatensauce
2 Mozzarella
2 Tomaten
1 Knoblauchzehe
1 rote Zwiebel
fri­sches Basilikum
Oregano
Salz
Pfeffer
n. B. frisch gerie­be­ner Parmesan

Den Back­ofen auf 210 °C vor­hei­zen. Die Auber­gi­nen in 1 – 2 cm breite Schei­ben schnei­den und auf einem mit Back­pa­pier beleg­tem Blech ver­tei­len. Die Auber­gi­nen mit einer hal­bier­ten Knob­lauch­zehe ein­rei­ben. Dann mit Oli­venöl bepin­seln, sal­zen, pfef­fern und mit Ore­gano bestreuen.

Im Back­ofen für 10 Minu­ten backen. Die Auber­gi­nen her­aus­neh­men und jede Scheibe mit Toma­ten­sauce bestreichen.

Die Toma­ten waschen und wür­feln. Die Zwie­bel schä­len und fein hacken. Die Auber­gi­nen mit Toma­ten, Zwie­beln, Gewür­zen und einer Scheibe Moz­za­rella bele­gen. Nach Belie­ben mit etwas gerie­be­nem Par­me­san bestreuen.

Die Piz­zette erneut für 12 Minu­ten in den Back­ofen geben und gold­braun über­ba­cken. Anschlie­ßend mit fri­schem Basi­li­kum und Oli­venöl garnieren.

Wenn Du das Rezept nach­ko­chen möch­test, fin­dest Du hier alle Bio-Zuta­ten* und kannst sie Dir auch noch ganz ein­fach nach Hause brin­gen las­sen. *es kann sein, dass einige Pro­dukte gerade nicht Sai­son haben.


Puffer

ca. 300 g Rote Bete
1 Möhre
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 große fest­ko­chende Kartoffel
3 Eier
EL Kartoffelmehl
Salz
Pfeffer

Salat

Oli­venöl
150 g Feldsalat
1 Zitrone
200 g Steinchampignons

Quark

200 g Quark
1 Bund Petersilie
1 Prise Cumin
Zitronensaft
TL Agavendicksaft
Wasser
Salz
Pfeffer

Die Rote Bete, Kar­tof­fel und Möhre waschen und nach Belie­ben schä­len. Das Gemüse grob ras­peln. Die Scha­lotte und den Knob­lauch fein hacken und zu dem geras­pel­ten Gemüse geben. Die­ses sal­zen und nach eini­ger Zeit das ent­stan­dene Was­ser abgie­ßen. Nun mit Pfef­fer, Eiern und Kar­tof­fel­mehl vermengen.

Die geputz­ten und in Schei­ben geschnit­te­nen Cham­pi­gnons in etwas Oli­venöl in einer Pfanne anbra­ten, her­aus­neh­men und zur Seite stel­len. In der hei­ßen Pfanne die Puf­fer mit Oli­venöl von bei­den Sei­ten etwa 3 – 4 Minu­ten bra­ten, her­aus­neh­men und auf einem Küchen­pa­pier abtrop­fen lassen.

Den Salat waschen und gut trock­nen. Den Quark mit Gewür­zen, gehack­ter Peter­si­lie, Aga­ven­dick­saft und Zitro­nen­saft zu einer cre­mi­gen Masse verrühren.

Den Salat mit etwas Zitro­nen­saft, Oli­venöl und Salz anma­chen, die Pilze hin­zu­ge­ben und auf Tel­lern anrich­ten. Je zwei Puf­fer hin­zu­ge­ben und mit Quark garnieren.

Mehr mit roter Bete

Was weißt Du über Tem­peh und seine Her­stel­lung? Nicht sehr viel? Dann geht es Dir wie mir. Also hab ich mich mal etwas bele­sen… Tem­peh hat sei­nen Ursprung in Indo­ne­sien und wird tra­di­tio­nell aus Soja­boh­nen gewon­nen. Es han­delt sich bei Tem­peh um ein fer­men­tier­tes Natur­pro­dukt, wel­ches anders als Tofu nicht aus der Soja­milch son­dern aus der gan­zen Bohne her­ge­stellt wird. Sein Geschmack ist leicht nus­sig und die Tex­tur ker­nig, damit lässt es jedes Gericht beson­ders inter­es­sant wer­den. Neben Geschmack und Tex­tur sind seine guten Nähr­werte beson­ders nen­nens­wert. Tem­peh besticht durch reich­lich unge­sät­tigte Fett­säu­ren und viel Pro­tein, deut­lich mehr noch als Tofu, da hier schließ­lich auch die ganze Bohne ver­wen­det wird. Nun aber zur Her­stel­lung: hier­für müs­sen zunächst Soja­boh­nen gewa­schen und gekocht wer­den. Auch andere Boh­nen wie Lupi­nen kön­nen ver­wen­det wer­den. Anschlie­ßend müs­sen die Boh­nen mit Pilz­kul­tu­ren ver­setzt, auch “geimpft” genannt, wer­den. Dann bekom­men sie in einem ver­schlos­se­nen Gefäß, oder tra­di­tio­nell in einem Bana­nen­blatt ver­packt, 24 – 48 Stun­den Zeit um zu fer­men­tie­ren. Über die Zeit ist ein fes­ter Tem­peh-Block ent­stan­den, der Dank der Fer­men­ta­tion gut bekömm­lich gewor­den ist. Der Tem­peh kann jetzt in Stü­cke geschnit­ten, mari­niert oder ander­wei­tig gewürzt wer­den und schließ­lich ange­bra­ten oder frit­tiert wer­den. Hast Du Erfah­run­gen mit Tempe, oder ihn womög­lich schon her­ge­stellt? Lass es mich gern unten in den Kom­men­ta­ren wissen! 

Wenn Du das Rezept nach­ko­chen möch­test, fin­dest Du hier alle Bio-Zuta­ten* und kannst sie Dir auch noch ganz ein­fach nach Hause brin­gen las­sen. *es kann sein, dass einige Pro­dukte gerade nicht Sai­son haben.


Curry

1 Zuc­chini
1 Stange Rhabarber
1 Zwiebel
1/4 Spitzkohl
160 ml Kokosmilch
200 ml Gemüsebrühe
Salz
TL Curry scharf
1 Prise Cumin

Quinoa

200 g Quinoa
50 g rote Linsen

Außerdem

Kokosöl
Sesam

Das Gemüse waschen, die Zwie­bel schä­len und alles mund­ge­recht klein schnei­den. Ich lasse die Zwie­bel hier recht groß und den Rha­bar­ber unge­schält. Öl in einer Pfanne zer­las­sen und zunächst die Zwie­bel mit den Gewür­zen, dann das rest­li­che Gemüse darin anbraten.

Mit der Gemü­se­brühe ablö­schen und 10 – 15 Minu­ten bei schwa­cher Hitze köcheln las­sen. Zuletzt mit der Kokos­milch ver­fei­nern und wei­tere 4 Minu­ten einkochen.

Den Qui­noa und die Lin­sen in der Zwi­schen­zeit gut waschen und in der dop­pel­ten Menge Was­ser mit etwas Salz kochen. Lin­sen-Qui­noa auf Tel­ler geben und etwas vom Curry drum herum anrich­ten. Mit Sesam top­pen und servieren.


Asia Soße

1 Früh­lings­zwie­beln
20 g Ingwer
3 Knoblauchzehen
2 getrock­nete Chilis
(oder eine frische)
EL Sesamöl
2 – 3 TL Agavendicksaft
etwas Pfeffer
EL Sojasauce
EL Reisessig
1 1/2 TL Spei­se­stärke in 1 EL Wasser
200 ml Wasser

Außerdem

2 – 3 Pak Choy
1 Tasse Reis
1 Tasse Wasser
1 Tasse Kokosmilch
1 Hand­voll Cashewnüsse
Kokoschips

Für die Soße die Früh­lings­zwie­beln in dünne Ringe schnei­den. Den Ing­wer mit einem Löf­fel grob schä­len und fein hacken. Den Knob­lauch schä­len und in dünne Schei­ben schnei­den. Die getrock­ne­ten oder fri­schen Chi­li­scho­ten in dünne Schei­ben schneiden.

Das Sesamöl in einen Topf geben, Lauch­zwie­bel, Ing­wer, Knob­lauch und Chili darin etwa 5 Minu­ten anbra­ten, dabei ab und zu umrüh­ren. Die Soja­sauce, den Pfef­fer, 1 Sprit­zer Limette, Essig und Aga­ven­dick­saft hin­zu­ge­ben. Erneut etwa 2 Minu­ten anbra­ten und anschlie­ßend mit und 200 ml Was­ser ablö­schen. Die ange­rührte Spei­se­stärke hin­ein geben und Auf­ko­chen las­sen bis die Soße ange­dickt ist. Bei­seite stel­len und abküh­len las­sen. Den Reis aus­wa­schen und mit 1 Tasse Was­ser und einer Tasse Kokos­milch kochen bis er sämt­li­che Flüs­sig­keit auf­ge­nom­men hat. In einer Pfanne ohne Fett zunächst die Cas­hews anrös­ten, diese her­aus­neh­men um anschlie­ßend die Koko­schips zu rösten.

Den Pak Choy gründ­lich waschen und in einem Dampf­ga­rer etwa 12 – 15 Minu­ten garen. Pak Choy auf Tel­ler geben, mit der Soße gar­nie­ren, Nüsse dar­über streuen und Reis mit eini­gen Koko­schips dazu reichen.

weitere asiatische Gerichte

Wenn Du das Rezept nach­ko­chen möch­test, fin­dest Du hier alle Bio-Zuta­ten* und kannst sie Dir auch noch ganz ein­fach nach Hause brin­gen las­sen. *es kann sein, dass einige Pro­dukte gerade nicht Sai­son haben.