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Die­sen Monat habe ich ein sehr aktu­el­les Thema mit unse­rer Ernäh­rungs­be­ra­tern Michaela bespro­chen. In unse­rem Inter­view für den Sep­tem­ber geht es pas­send zum Beginn der Schule um das gesunde Pau­sen­früh­stück. Michaela ist selbst Mut­ter von zwei Kin­dern und hat auf die­sem Gebiet auch schon viele eigene Erfah­run­gen machen können.

Kim: Das Thema gesun­des Früh­stück in der Schule scheint Dir ein beson­de­res Anlie­gen zu sein, denn Du hast uns die­ses Mal selbst auf das Thema gebracht.

Michaela: Ja gerade zum Schul­be­ginn nach den Som­mer­fe­rien, möchte ich noch­mal allen Eltern die Sinne schär­fen, warum es so wich­tig ist ihren Kin­dern ein ver­nünf­ti­ges Pau­sen­brot mit zu geben.

Kim: Warum ist das eigent­lich so wich­tig? Mer­ken die Kin­der nicht selbst ob sie Hun­ger haben und was sie essen möchten.

Michaela: Meine Toch­ter geht jetzt mitt­ler­weile schon in die 12. Klasse und meine andere Toch­ter ist im Stu­dium, aber gerade die lange Zeit, die ich sie beglei­tet habe, habe ich gemerkt wie wich­tig es ist mei­nen Töch­tern jeden Tag etwas mit in die Schule zu geben. Sonst grei­fen sie nach lan­gen, stres­si­gen Lern­grup­pen oder weil sie zu wenig sät­ti­gende Lebens­mit­tel dabei hat­ten, doch zu eher unge­sun­den, zucker­hal­ti­gen Lebensmitteln.

Kim: Okay, da hast du wahr­schein­lich schon sehr viele Brot­do­sen gefüllt, ich will es gar nicht hoch­rech­nen über die Jahre. Aber warum müs­sen unsere Kin­der denn unbe­dingt etwas mit in die Schule bekommen?

Michaela: Naja, es ist ganz ein­fach. Eine aus­ge­wo­gene Ernäh­rung ist ein­fach die Grund­lage für eine gute geis­tige Ent­wick­lung. Wir ken­nen doch alle den Spruch: Lee­rer Bauch stu­diert nicht gern. Da ist viel Wah­res dran. Denn ganz salopp gesagt, fährt ein Auto auch nicht ohne Ben­zin oder modern aus­ge­drückt ein E‑Mobil nicht ohne Strom. So ist das auch mit dem Ler­nen und unse­ren Kin­dern. Wenn schon ordent­lich Ener­gie ver­braucht wurde durch das Rad­fah­ren zur Schule, Fuß­ball auf dem Pau­sen­hof und dann sol­len noch Zah­len, For­meln und Gram­ma­tik in den Kopf. Wie soll das denn funk­tio­nie­ren, wenn der Ener­gie­spei­cher vom Früh­stück (wenn es denn hof­fent­lich über­haupt zuhause statt­ge­fun­den hat) bereits leer ist. Da muss doch auf jeden Fall wie­der Ener­gie auf­ge­füllt werden.

Kim: Klar, das hört sich logisch an und mir geht es ja bei der Arbeit nicht anders. Ich kann mich auch gar nicht mehr kon­zen­trie­ren, wenn ich Hun­ger habe. Wenn ich mich dann noch mit Essen beschäf­tige machts das nicht besser.

Michaela: Ja, mir geht es genauso. Ich muss mei­nen Spei­cher sogar alle 3 Stun­den wie­der auf­fül­len, sonst geht gar nichts mehr. Aber was mir ganz wich­tig ist, die Eltern müs­sen ver­su­chen Ihren Kin­dern auch etwas mit­zu­ge­ben, was Spaß macht zu essen, nicht zu kom­pli­ziert ist, und ich muss es ein­fach auch noch dazu sagen: auch gesund ist.

Kim: Kannst Du gesund noch etwas näher aus­füh­ren? Wir kön­nen ja nicht immer nur Obst und Gemüse essen.

Michaela: Nein, natür­lich nicht. Ich bin für abwechs­lungs­reich und nicht mit viel Zucker oder zu viel Fett. Obst und Gemüse kommt in den meis­ten Fäl­len nur gut an, wenn es auch klein geschnit­ten ist. Das mögen die Klei­nen wie auch die Gro­ßen lie­ber. Jeden Tag eine dicke Stulle ist schnell lang­wei­lig und bleibt oft in der Schul­ta­sche lie­gen. Ver­schie­dene Brot­sor­ten, Krä­cker, Nüsse, Müs­li­rie­gel oder Tro­cken­obst. Da wo es passt Quark oder Joghurt, ver­schie­dene Auf­stri­che oder auch mal Toma­ten­mark statt But­ter auf´s Brot. Brot und Käse in Wür­fel geschnit­ten und mage­rer Auf­schnitt sind ideal für die Brotdose.

Kim: Das hört sich aber nach rich­tig viel Arbeit am frü­hen Mor­gen an. Ob das die Eltern hinbekommen?

Michaela: Ich habe mir immer die Zeit genom­men, bin auch berufs­tä­tig und musste früh los. Ein­fach 10 Minu­ten frü­her raus aus den Federn, oder am Abend vor­be­rei­ten und schon klappt es und die Kin­der wer­den es dan­ken. Süßig­kei­ten, Chips und Co. dür­fen nur einen ganz gerin­gen Anteil am Pau­sen­früh­stück haben. Und ver­gesst nie­mals, täg­lich fri­sches Trin­ken mit zuge­ben. Was­ser, Schor­len und unge­süßte Tees ist da die rich­tige Aus­wahl. Es hört sich viel­leicht kom­pli­ziert an, ist es aber wirk­lich nicht – nicht jeder Tag muss per­fekt sein, aber ein gesun­des Schul­früh­stück mit pas­sen­dem Getränk ist das A & O oder für den Schul­all­tag das A‑Z. Zum Thema Trin­ken könnt Ihr auch gern noch­mal den Bei­trag aus dem August lesen. Außer­dem kann man sich hier auf dem Blog auch tolle Inspi­ra­tio­nen für selbst­ge­machte Auf­stri­che, frisch geba­ckene Brote und Co. holen.

Kim: Danke Michaela! Und ja, ich kann Dir auch da nur zustim­men. Auch wenn ich noch keine Kin­der habe, merke ich mir das gern schon mal für die Zukunft.

Außer­dem freue ich mich dar­auf, dass Michaela und ich hier in den Kom­men­ta­ren wie­der mit Euch in Kon­takt kom­men kön­nen. Stellt uns gern Fra­gen oder erzählt uns von den Brot­do­sen für Eure Kin­der oder sogar Euren eige­nen Ess­ge­wohn­hei­ten. Womit schafft Ihr es gut und aus­ge­wo­gen über den Vormittag?

Michaela: Ich freue mich hier eine Plattform gefunden zu haben, auf der ich mit Dir in Kontakt treten kann. Hier erwarten Dich ein paar Themen rund um die Ernährung. Ich setzte mich gern mit verschiedenen Bereichen wie einer gesunde Ernährung bei Kindern, klimafreundlichem Kochen, Resteverwertung von Lebensmitteln und ganz vielen anderen Bereichen auseinander. Jeden Monat werde ich hier einen Beitrag mit Dir teilen und freue mich auf Dein Feedback. Zu mir: Ich bin zweifache Mutter und habe eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin absolviert. Durch meine langjährige Arbeit in der Gemüsekiste ist gesunde Ernährung und der Umgang mit Lebensmitteln eine Selbstverständlichkeit für mich. Wenn es die Situation zulässt, gebe ich regelmäßig Kurse an Schulen und weiß daher auch wie insbesondere Kinder so ticken, was sie anspricht und welche Bedürfnisse sie in den unterschiedlichen Altersstufen haben.

Frühstücksideen


Zutaten für 9 Gläser

2 kg Aprikosen
3 – 4 EL Zitronensaft
900 g Gelier­zu­cker 2:1
1 Vanillestange

Apri­ko­sen waschen, tro­cken­tup­fen und hal­bie­ren. Kern ent­fer­nen, Apri­ko­sen in grobe Stü­cke schnei­den. Früchte zusam­men mit Zitro­nen­saft in einem Topf zum Kochen brin­gen. Gelier­zu­cker unter die Früchte rüh­ren und wei­ter­ko­chen las­sen. 9 Glä­ser bereit­stel­len. Das Häu­ten der Apri­ko­sen ist nicht zwin­gend erfor­der­lich. Wenn man die pürier­ten Früchte nach dem Kochen durch ein Sieb streicht, kann man leicht even­tu­elle Apri­ko­sen­haut­reste aus der sam­ti­gen Mar­me­lade pas­sie­ren. Unter stän­di­gem Rüh­ren bei mitt­le­rer Hitze 3 Min köcheln las­sen. Kon­fi­türe mit einem Pürier­stab fein pürie­ren. Durch ein Sieb strei­chen, in die vor­be­rei­te­ten Glä­ser mit Schraub­ver­schluss fül­len und direkt ver­schlie­ßen. Tipp: Apri­ko­sen­mar­me­lade wird trotz der Zugabe von Zitro­nen­saft leicht bräun­lich. Daher am bes­ten dun­kel auf­be­wah­ren, das zögert den Farb­wech­sel etwas hinaus.


Zutaten für 4 Personen

2 Bana­nen
400 g fri­sche Ananas
1 Vanilleschote
400 ml Mandeldrink

Die Bana­nen schä­len und in meh­rere Stü­cke schnei­den. In einem Gefrier­beu­tel über Nacht oder min­des­tens 2 Stun­den ein­frie­ren. Die Schale der Ana­nas weg- und das Frucht­fleisch klein­schnei­den. Alle Zuta­ten in einen Mixer geben und das fer­tige Getränk auf vier Glä­ser aufteilen.


8 Bananen-Muffins

120 g Megl (ggf.glutenfrei)
50 g grobe Haferflocken
EL Ahornsirup
2 mitt­lere, reife Bananen
1 Msp. Natron
EL Apfelessig
1 Prise Salt
60 g Margarine
60 g Zartbitterschokolade
120 ml pflanzl. Milch
Zimt n.B.

8 Schoko-Walnuss-Muffins

130 g Mehl (ggf. glutenfrei)
30 g gemah­lene Haselnüsse
40 g unge­süß­tes Kakaopulver
230 ml pflanzl. Milch
60 g Margarine
TL Backpulver
1 Msp. Natron
EL Apfelessig
1 Prise Salz
2 Hand­voll Walnusskerne

Für die Bana­nen-Muf­fins zunächst die geschäl­ten Bana­nen mit einer Gabel gut zer­drü­cken. Zu dem Bana­nen­brei die Mar­ga­rine, die Milch und den Sirup geben.

Den Apfel­es­sig und das Natron sepa­rat anmi­schen und zu den nas­sen Zuta­ten geben.

In einer wei­te­ren Schale die tro­cke­nen Zuta­ten mit­ein­an­der mischen, anschlie­ßend alle Zuta­ten mit­ein­an­der ver­men­gen, 2/3 der gehack­ten Scho­ko­lade unter den Teig heben und die­sen in Back­förm­chen für Muf­fins geben. Die Muf­fins mit der rest­li­chen Scho­ko­lade bestreuen und bei 180 °C Umluft 25 Minu­ten backen.

Für die Schoko-Wal­nuss-Muf­fins die tro­cke­nen Zuta­ten mischen.

Natron und Apfel­es­sig sepa­rat anmi­schen und mit den ande­ren feuch­ten Zuta­ten zu dem Mehl-Mix geben und zu einem glat­ten Teig ver­men­gen. Die Wal­nüsse hacken, einige für die Deko bei­seite legen. Die Wal­nüsse unter den Teig heben und die­sen eben­falls in die Förm­chen füllen.

Die Schoko-Muf­fins direkt im Anschluss an die Bana­nen-Muf­fins in den Ofen geben und eben­falls bei 180 °C 25 Minu­ten backen.

Wenn Du das Rezept nach­ko­chen möch­test, fin­dest Du hier alle Bio-Zuta­ten* und kannst sie Dir auch noch ganz ein­fach nach Hause brin­gen las­sen. *es kann sein, dass einige Pro­dukte gerade nicht Sai­son haben.


Belag

1 Papaya
EL Zucker
20 g Butter
180 g Dinkelmehl
1/2 Päck­chen Backpulver
1 Prise Salz
150 ml Zitronen-Buttermilch
EL Zucker
2 Eier
Ahornsirup
1 Bund Minze

Die Papaya schä­len und die Kerne her­aus­lö­sen. Die Hälfte der Papaya mit der But­ter­milch pürie­ren. Mehl, Back­pul­ver, Salz und Zucker mischen. Die Eier mit der But­ter­milch ver­quir­len und unter die Mehl­mi­schung geben. Etwas Fett in einer Pfanne erhit­zen und kleine Pan­ca­kes aus­ba­cken. Die fer­ti­gen Pan­ca­kes im Ofen warm hal­ten. Die übrige Papaya in Wür­fel schnei­den, mit etwas Ahorn­si­rup und fri­scher gehack­ter Minze anma­chen. Die Pan­ca­kes auf Tel­ler legen und mit Papaya anrichten.


2 – 4 Personen

400 g Porree
1 Knoblauchzehe
EL Olivenöl
8 Eier
75 g Parmesan
200 g Schlag-sahne
Pfeffer
10 g Butter

Vom Por­ree die äuße­ren Blät­ter ent­fer­nen, Stan­gen hal­bie­ren und waschen. Nur die hell­grü­nen und wei­ßen Teile in feine Strei­fen schnei­den. Knob­lauch pel­len, fein wür­feln und mit dem Por­ree in einer beschich­te­ten Pfanne in Öl 1 – 2 Min andüns­ten, danach abküh­len las­sen. Eier mit 60 g Par­me­san und der Sahne gut ver­rüh­ren, mit Pfef­fer wür­zen und den Por­ree unter­he­ben. Eine Auf­lauf­form (ca. 30 x 20 cm) mit But­ter ein­fet­ten. Die Eimasse hin­ein­ge­ben, mit dem rest­li­chen Par­me­san bestreuen und im vor­ge­heiz­ten Ofen bei 200 °C (Gas 3, Umluft 25 – 30 Min bei 180 °C) auf der 2. Ein­schub­leiste von unten 30 – 35 Min backen.


Kuchen

150 g gemah­lene Mandeln
300 g Möhren
1 extra Möhre für die Dekoration
180 g Buchweizenmehl
40 g Tapiokastärke
2 Lein­sa­men Eier
(2 EL Lein­sa­men geschrotet
EL hei­ßes Wasser)
TL Natron
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
120 g Mandelmus
EL Kokos­mehl (optio­nal)
1 Schuss Oran­gen­saft (optio­nal)
100 ml Ahornsirup
TL Zimt
1/2 TL Lebkuchengewürz
1 Msp. Ingwer
1 Prise Muskatnuss

Frosting

200 g vega­ner Frischkäse
15 ml Mandeldrink
TL Zitronensaft
50 g Puderzucker
1/2 Vanilleschote

Was­ser auf­ko­chen und über die Lein­sa­men geben. Mehl mit Back­pul­ver, Gewür­zen, Natron und Salz gut ver­men­gen. Möh­ren waschen, n. B. schä­len und fein ras­peln. Die Möh­ren zum Mehl geben und mit allen wei­te­ren Zuta­ten gut vermengen.

Eine Spring­form ein­fet­ten und den Teig hin­ein­ge­ben, gut ver­tei­len und bei 180° C Ober-/ Unter­hitze 50 Minu­ten im vor­ge­heiz­ten Ofen backen.

In der Zwi­schen­zeit Frisch­käse mit dem Mark der Vanille und allen rest­li­chen Zuta­ten gut ver­schla­gen und kalt stel­len. Den Kuchen aus der Form Lösen, sobald er gut aus­ge­kühlt ist. Dann mit dem Fros­ting bestrei­chen. Die Möhre für die Deko­ra­tion grob rei­ben und über das Fros­ting streuen.

Wenn Du das Rezept nach­ko­chen möch­test, fin­dest Du hier alle Bio-Zuta­ten* und kannst sie Dir auch noch ganz ein­fach nach Hause brin­gen las­sen. *es kann sein, dass einige Pro­dukte gerade nicht Sai­son haben.


Birnen

1 Vanil­le­schote
40 g Bio-Roh-Rohrzucker
3 Birnen
TL (pflanzl.) Butter
EL Birnen-Likör
(oder ande­rer Obstbrand)

Granola

370 g (gf) Haferflocken
60 g Buchweizen
60 g Sonnenblumenkerne
2 Hand­voll Rosinen
1 Prise Salz
50 g Kokosöl
60 g Mandelmus
110 g Ahornsirup
TL Zimt
150 g Nüsse wie z.B.
Erd­nüsse, Man­deln, Haselnüsse

Außerdem

80 g grie­chi­scher Joghurt
(oder Alternative)

Für die kara­mel­li­sier­ten Bir­nen, Vanille mit dem Zucker mischen. Die Bir­nen schä­len, das Kern­ge­häuse ent­fer­nen und in je 8 Spal­ten schnei­den. Die Bir­nen hal­bie­ren, ent­ker­nen und in Schei­ben schnei­den. Diese in den selbst­ge­mach­ten Vanille-Zucker hin­ein­le­gen und sorg­fäl­tig darin wen­den. Anschlie­ßend in einer gro­ßen, beschich­te­ten Pfanne (pflanz­li­che) But­ter bei star­ker Hitze auf­schäu­men las­sen. Dabei dar­auf ach­ten, dass die But­ter dabei nicht zu braun wird! Die Bir­nen und sämt­li­chen Zucker aus der Schüs­sel in die Pfanne geben. 3 Minu­ten bra­ten und alle Schei­ben ein­mal wen­den, bis die
Bir­nen von bei­den Sei­ten gold­braun sind. Bei redu­zier­ter Tem­pe­ra­tur wei­tere 3 bis 5 Minu­ten unter Rüh­ren garen, bis die Bir­nen­schei­ben weich sind und der Zucker end­gül­tig kara­mel­li­siert ist. Die Pfanne vom Herd neh­men und 2 EL Was­ser hin­ein­ge­ben. Die Pfanne erneut auf den Herd stel­len und die Mischung zum Kochen brin­gen. Die 3 EL Obst­brand zugie­ßen und 2 bis 3 Minu­ten ver­damp­fen las­sen, bis der Kara­mell ein­dickt und die Bir­nen überzieht.

Für das Gra­nola, Öl mit dem Sirup und dem Man­del­mus in einem Topf lang­sam schmel­zen las­sen. Alle tro­cke­nen Zuta­ten in einer gro­ßen Schüs­sel mit­ein­an­der ver­mi­schen, die warme Flüs­sig­keit über die Hafer­flo­cken­mi­schung geben und gut ver­rüh­ren, bis sich alles gleich­mä­ßig ver­teilt hat. Dann die Gra­nola-Mischung auf ein Blech mit Back­pa­pier geben und ver­tei­len. Im vor­ge­heiz­ten Ofen bei 150 – 170 °C Ober-/ Unter­hitze ca. 10 Minu­ten backen. (Vor­sicht die Rosi­nen kön­nen schnell ver­bren­nen). Immer im Auge behal­ten und zwi­schen­drin mit einem Pfan­nen­wen­der etwas vermischen.

Grie­chi­schen Joghurt (oder pflanz­li­che Alter­na­tive) auf Tel­ler geben und die Bir­nen dar­auf anrich­ten. Das Gra­nola dar­über streuen und die Speise nach Belie­ben mit Minze garnieren.


4 – 5 Tortilla

150 g Kokosmehl
1 – 2 EL Flohsamenschalen
1/2 TL Salz (optio­nal)
TL Kokosöl
200 ml Was­ser (lau­warm)
1 Msp. Backpulver

Die Floh­sa­men­scha­len und das Was­ser mit einem Schnee­be­sen gut verrühren.

Kokos­mehl, Back­pul­ver, Salz und geschmol­ze­nes Öl mischen und den Floh­­sa­­men­­scha­­len-Mix hin­zu­gebn. Mit den Hän­den gründ­lich durch­kne­ten und etwa 10 Minu­ten ruhen lassen.

Für mehr Halt noch wei­tere Floh­sa­men­scha­len hinzugeben.

Aus dem Teig eine Kugel for­men und die­sen in 4 bis 5 Stü­cke tei­len. Jedes Stück auf ein Back­pa­pier legen und ein wei­te­res Back­pa­pier dar­über legen, um den Teig zwi­schen dem Papier etwa 0,5 cm flach auszurollen.

Nun das obere Back­pa­pier abzie­hen und die Tor­tilla mit Schwung in eine leicht ein­ge­fet­tete, heiße Pfanne stür­zen. Jetzt auch das andere Back­pa­pier ent­fer­nen und bei ver­schlos­se­nem Deckel von bei­den Sei­ten 2 bis 3 Minu­ten backen.

Mit einem Pfan­nen­wen­der vor­sich­tig wen­den. Die wei­chen Tor­til­las in einer Box im Kühl­schrank auf­be­wah­ren oder gleich essen. Sie schme­cken auch gut wenn Du sie noch mal toastest.


Für 1 Brot

ca. 350 g Buchweizen-Sauerteig
20 g Tapiokastärke
100 g glu­ten­freier Mehlmix
20 g Flohsamenschalen
400 ml Wasser
90g Buchweizenmehl
90 g Haferflocken
50 g Sonnenblumenkerne
TL gan­zer Kümmel
TL Kumin
TL Fenchelsamen
TL Salz

Die Zube­rei­tung für mei­nen Sauer­tei­gan­satz fin­det Du in mei­nen Grund­re­zep­ten! Ich ver­knüpfe ihn Dir aber auch unter die­sem Beitrag.

Wenn Du den Sauer­teig her­ge­stellt hast, kann es an Tag vier, oder nach dem Akti­vie­ren Dei­nes Sauer­teig­s­tar­ters ans Backen gehen. Stelle den Sauer­tei­gan­satz zunächst 4 Stun­den in den war­men Back­ofen. Bei ein­ge­schal­te­ter Lampe sollte die Wärme ausreichen.

Nach dem Erwär­men ent­nimmst Du von Dei­nem Sauer­tei­gan­satz etwa 4 EL und füllst ihn in ein sau­be­res Mar­me­la­den­glas. Das ist Dein soge­nann­tes “Anstell­gut”. So musst Du nicht jedes Mal wie­der von Vorne mit dem Sauer­teig begin­nen, son­dern kannst direkt mit dem Brot backen star­ten. Wie Du Dein Anstell­gut füt­terst und ver­wen­dest, kannst Du eben­falls in mei­nem Blog­bei­trag zum Sauer­tei­gan­satz nachlesen.

Nun aber zum Brot backen. Ver­mi­sche hier­für zunächst die Floh­sa­men­scha­len mit dem Was­ser. Rühre so lange gründ­lich um, bis die Masse klümp­chen­frei ein­ge­dickt ist.

Als nächs­tes gibst Du die Hafer­flo­cken kurz in einen Mixer, um sie etwas fei­ner zu mah­len. Dann ver­mischt Du die tro­cke­nen Zuta­ten mit­ein­an­der, sowie den Sauer­teig mit den Floh­sa­men­scha­len und gibst alles zusam­men in eine große Schale. Ich habe übri­gens das glu­ten­freie Mehl von REWE ver­wen­det, Du kannst aber auch nur Buch­wei­zen­mehl und oder andere Mehl­sor­ten wie Quinoa‑, Reis‑, Hafer‑, oder Hir­se­mehl ver­wen­den (unbe­auf­tragte Wer­bung durch Erwähnung).

Knete Dei­nen Brot­teig gut durch, bis sich alles ver­mischt hat. Lege den Brot­teig in eine bemehlte Schale, decke es mit einem Tuch ab und stelle es für wei­tere 3 Stun­den in den Ofen.

Anschlie­ßend nimmst du es her­aus und kippst es auf ein Blech mit Back­pa­pier. Heize den Ofen auf 230 °C Ober — und Unter­hitze auf und schiebe das Brot hin­ein. Stelle eine feu­er­feste Schale mit Was­ser mit in den Ofen, durch die Was­ser­dämpfe erhälst du eine schöne feste Brot­kruste. Backe Dein Brot nun bei die­ser Tem­pe­ra­tur für 20 Minu­ten. Stelle dann die Tem­pe­ra­tur auf 190 °C run­ter und backe es 45 wei­tere Minu­ten. Es bekommt in die­ser Zeit eine schöne dunkle Kruste.

Nun ist Dein Brot fer­tig. Ich selbst bin immer wahn­sin­nig unge­dul­dig was das Anschnei­den von Kuchen und Bro­ten betrifft. Ver­su­che Dich hier aller­dings zurück zu hal­ten, damit Dein Brot nicht mat­schig innen wird. Schneide es erst an wenn es voll­stän­dig aus­ge­kühlt ist.

passend zu diesem Thema

Im ver­gan­ge­nen Jahr hatte ich starke Pro­bleme bei mei­ner Ernäh­rung. Bauch­krämpfe, Übel­keit bis hin zum Erbre­chen. Müdig­keit und Abge­schla­gen­heit gehör­ten zur Tages­ord­nung. Alles was die Ärzte fan­den waren hohe Ent­zün­dungs­werte im Darm. Woher die kamen und auch was ich tun konnte, um die Beschwer­den zu mil­dern, konnte mir kei­ner sagen. Neben einer Hist­amin-Into­le­ranz konn­ten wei­ter keine Unver­träg­lich­kei­ten oder All­er­gien gefun­den wer­den. Ich war wie­der auf mich gestellt. Ich ent­schied mich dann mit Hilfe der FOD­MAP-Ernäh­rung mei­nen Kör­per zu beru­hi­gen, damit die Ent­zün­dun­gen in den Griff zu bekom­men, die Hist­amin-Werte ein­zu­däm­men und her­aus­zu­fin­den, wor­auf mein Kör­per so emp­find­lich reagierte. Was ich schon mal sagen kann ist, dass ich nun, ein Jahr spä­ter wie­der halb­wegs Beschwer­de­frei bin, solange ich mich an die Dinge halte die ich in dem Jahr her­aus­ge­fun­den habe und nicht mehr als eine Sache in gerin­gen Men­gen von der “ver­bo­te­nen Liste” auf ein­mal aus­teste. FODMAP in Kom­bi­na­tion mit einer Hist­amin­in­to­le­ranz ist auch kein leich­test Spiel, da sich die Lebens­mit­tel der bei­den Ernäh­rungs­for­men teil­weise gegen­sei­tig aus­schlie­ßen. Zu bei­den Ernäh­rungs­for­men muss man sich erst mal das Wis­sen aneig­nen, bevor man sich gut nach ihnen rich­ten kann. Ich habe damals lange gebraucht und möchte Dir darum hier auf dem Blog Unter­stüt­zung und gezielt pas­sende Rezepte anbie­ten. Unter mei­nem Punkt ‘Ernäh­rung’ kannst Du Dich gezielt über die ver­schie­de­nen Ernäh­run­gen infor­mie­ren und auf meine pas­sen­den Rezepte zugrei­fen Ich stehe Dir gerne jeder Zeit mit mei­nem Wis­sen und mei­ner Erfah­rung zur Seite. Inzwi­schen habe ich auch wie­der Lust Dinge aus­zu­pro­bie­ren, so wie die­sen Sauer­teig. Gene­rell sind Sauer­teig­brote ver­träg­li­cher als Brote aus Hefe­teig. Der Sauer­teig ent­hält natür­lich vor­kom­mende Mikro­or­ga­nis­men die wäh­rend der lan­gen Geh­zeit den Teig Ver­säu­ern und dabei unbe­kömm­li­che Schad­stoffe abbauen. Wäh­rend mei­ner Recher­che bin ich dann auf Lenas Blog gesto­ßen bei Insta­gram gesto­ßen. Sie zeigt in Ihren High­lights Schritt für Schritt wie man einen Sauer­teig glut­un­frei her­stellt und die­sen schließ­lich Backen oder wie­der akti­vie­ren kann. Ich bin begeis­tert von der ein­fa­chen Methode und habe nun immer ein klei­nes biss­chen Sauer­tei­gan­satzk in mei­nem Kühl­schrank, um regel­mä­ßig ein lecke­res Brot sel­ber backen zu können.