Welche Ernährung passt zu Dir?

Heute die pas­sende Ernäh­rung für sich zu fin­den, bedarf manch­mal schon fast einer Anlei­tung. Und es scheint immer kom­pli­zier­ter zu wer­den. Die Ernäh­rungs­wei­sen wer­den immer viel­fäl­ti­ger, und die Unver­träg­lich­kei­ten schei­nen auch kom­ple­xer zu wer­den. Da kann man auf der Suche nach dem rich­ti­gen Weg für sich selbst schon mal den Über­blick ver­lie­ren. Hier habe ich Dir darum einige prä­gnante Ernäh­rungs­wei­sen zusam­men­ge­tra­gen hin­ter denen sich die pas­sen­den Rezepte ver­ber­gen. Damit soll es Dir leich­ter fal­len in die unter­schied­li­chen Rich­tun­gen hin­ein zu schnup­pern, die pas­sen­den Rezepte für dich her­aus zu fin­den und dich an diese Nah­rungs­wege hal­ten zu kön­nen.

Vegetarisch

Die vege­ta­ri­sche Küche exis­tiert schon ein wenig län­ger und ist heute schon rela­tiv gut in der Gesell­schaft inte­griert. Men­schen die sich an den Richt­li­nien einer vege­ta­ri­schen Ernäh­rung ori­en­tie­ren ver­zich­ten auf Pro­dukte wie Fleisch und Fisch, nicht aber auf deren Erzeug­nisse.

Vegan

Immer mehr Men­schen set­zen sich mit ihrer Ernäh­rung, den Erzeug­nis­sen, deren Her­kunft und Aus­wir­kun­gen auf den eige­nen Kör­per aus­ein­an­der. Wahr­schein­lich auch Du, sonst wären wir uns hier viel­leicht nie begeg­net. Eine beson­dere Form der Ernäh­rung ist die auf rein pflanz­li­cher Basis. Die vegane Küche schließt damit sowohl Fisch und Fleisch, als auch tie­ri­sche Erzeug­nisse wie Milch, But­ter, Eier oder Honig aus. #plant­ba­sed

Laktosefrei

Durch die Aus­ein­an­der­set­zung mit unse­ren Lebens­mit­teln und des­sen Ein­fluss auf den Kör­per, sind viele Men­schen für sich dahin­ter gekom­men, dass sie die soge­nannte Lak­tose nicht ver­tra­gen. Lak­tose ist der in der Kuh­milch ent­hal­tene Milch­zu­cker. Es sind heut­zu­tage bereits Milch­er­zeug­nisse erhält­lich die kei­nen Milch­zu­cker mehr ent­hal­ten. Diese sind gekenn­zeich­net mit „ – L“ oder „Lak­to­se­frei“. Oft kann auch auf pflanz­li­che Pro­dukte aus­ge­wi­chen wer­den, die dann von Natur aus keine Lak­tose ent­hal­ten.

Glutenfrei

Bei einer Glu­ten-Unver­träg­lich­keit wird es schon kniff­li­ger. Hier kön­nen Men­schen mit einer Into­le­ranz das soge­nannte Kle­bei­weiß, der ver­schie­de­nen Getrei­de­ar­ten (Wei­zen, Rog­gen, Gerste, Grün­kern und Co.) nicht ver­tra­gen. Viel­leicht bist auch Du betrof­fen und hast wert­volle Tipps, Tricks oder Lieb­lings­re­zepte? Dann schreibe dies gern in den Kom­men­ta­ren unter den jewei­li­gen Rezep­ten, oder schick mir eine Mail. Alle Betrof­fe­nen wer­den es Dir dan­ken und ich freue mich wenn wir über den Blog ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel hier­für geschaf­fen haben.
Als Glu­ten­frei gel­ten Mehl­sor­ten aus Kar­tof­fel, Hirse, Buch­wei­zen, Reis, Mais und Ama­ranth.

Histaminarm

Du hast eine vom Arzt dia­gnos­ti­zierte Hist­amin-Unver­träg­lich­keit? Dann reagiert dein Kör­per auf Nah­rungs­mit­tel mit einer erhöh­ten Menge an Hist­amin-Aus­schüt­tung, oder kann den Hist­amin-Gehalt der auf­ge­nom­me­nen Lebens­mit­tel nicht abbauen. Es kann u.a. zu Sym­pto­men wie Irri­ta­tio­nen der Haut, Juck­reiz, Kopf­schmer­zen und Magen-Darm-Beschwer­den kom­men. Wenn Du dich ent­schie­de­nen hast eine Hist­amin arme Ernäh­rung anzu­stre­ben, möchte ich Dich gern mit viel­sei­ti­gen Rezep­ten inspi­rie­ren.

FODMAP

FODMAP steht für fer­men­tier­bare, Oli­gosac­charide, Dis­ac­charide, Monosac­charide und Polyole. Dies sind Koh­len­hy­drate die bei vie­len, vor allem bei Men­schen mit einem Reiz­darm­sy­drom, Beschwer­den im Magen-/ Darm­be­reich aus­lö­sen kön­nen. Eine strickte und zeit­lich auf max. 6 Wochen begrenzte Ernäh­rung mit FOD­MAP-geeig­ne­ten Lebens­mit­teln, kann schon inner­halb weni­ger Tage Bes­se­rung schaf­fen. Steht für Dich fest, dass Du eine Sol­che Ernäh­rung durch­füh­ren möch­test? Und hast Du zuvor alle ande­ren Ursa­chen gemein­sam mit einem Arzt aus­ge­schlos­sen? Dann möchte ich Dir gerne mit eini­gen FOD­MAP-armen Rezep­ten behilf­lich sein.