Glutenfreier Sauerteigansatz

Anstellgut & Bekömmlichkeit

Im vergangenen Jahr hatte ich starke Probleme bei meiner Ernährung. Bauchkrämpfe, Übelkeit bis hin zum Erbrechen. Müdigkeit und Abgeschlagenheit gehörten zur Tagesordnung. Alles was die Ärzte fanden waren hohe Entzündungswerte im Darm. Woher die kamen und auch was ich tun konnte, um die Beschwerden zu mildern, konnte mir keiner sagen. Neben einer Histamin-Intoleranz konnten weiter keine Unverträglichkeiten oder Allergien gefunden werden. Ich war wieder auf mich gestellt. Ich entschied mich dann mit Hilfe der FODMAP-Ernährung meinen Körper zu beruhigen, damit die Entzündungen in den Griff zu bekommen, die Histamin-Werte einzudämmen und herauszufinden, worauf mein Körper so empfindlich reagierte. Was ich schon mal sagen kann ist, dass ich nun, ein Jahr später wieder halbwegs Beschwerdefrei bin, solange ich mich an die Dinge halte die ich in dem Jahr herausgefunden habe und nicht mehr als eine Sache in geringen Mengen von der "verbotenen Liste" auf einmal austeste. FODMAP in Kombination mit einer Histaminintoleranz ist auch kein leichtest Spiel, da sich die Lebensmittel der beiden Ernährungsformen teilweise gegenseitig ausschließen. Zu beiden Ernährungsformen muss man sich erst mal das Wissen aneignen, bevor man sich gut nach ihnen richten kann. Ich habe damals lange gebraucht und möchte Dir darum hier auf dem Blog Unterstützung und gezielt passende Rezepte anbieten. Unter meinem Punkt 'Ernährung' kannst Du Dich gezielt über die verschiedenen Ernährungen informieren und auf meine passenden Rezepte zugreifen Ich stehe Dir gerne jeder Zeit mit meinem Wissen und meiner Erfahrung zur Seite. Inzwischen habe ich auch wieder Lust Dinge auszuprobieren, so wie diesen Sauerteig. Generell sind Sauerteigbrote verträglicher als Brote aus Hefeteig. Der Sauerteig enthält natürlich vorkommende Mikroorganismen die während der langen Gehzeit den Teig Versäuern und dabei unbekömmliche Schadstoffe abbauen. Während meiner Recherche bin ich dann auf Lenas Blog gestoßen bei Instagram gestoßen. Sie zeigt in Ihren Highlights Schritt für Schritt wie man einen Sauerteig glutunfrei herstellt und diesen schließlich Backen oder wieder aktivieren kann. Ich bin begeistert von der einfachen Methode und habe nun immer ein kleines bisschen Sauerteigansatzk in meinem Kühlschrank, um regelmäßig ein leckeres Brot selber backen zu können.

Hefeteig

200 g glu­ten­freies Mehl
250 – 300 ml war­mes Was­ser
1 Holz­löf­fel
1 1,5 L Glas mit Deckel
1 Tuch

Start: Füge Mehl und lau­war­mes Was­ser in einem sau­be­ren Glas zusam­men. Ver­rühre alles gut mit­ein­an­der und stelle das Glas geöff­net an einen geschütz­ten Ort. Ich decke es mit einem Tuch leicht ab. Wich­tig ist, dass Luft an den Star­ter kommt, damit die natür­li­chen im Mehl vor­kom­men­den Bak­te­rien arbei­ten kön­nen. Wei­ter pas­siert an die­sem Tag erst­mal nichts.

Tag 1: Dein Star­ter muss jetzt 3 Mal täg­lich gut umge­rührt wer­den. Ich nehme dafür einen Holz­löf­fel, da mir meine Oma immer gesagt hat, der Sauer­teig möge kein Metall.

Tag 2: Heute wird eben­falls 3 Mal am Tag gut umge­rührt. Der Sauer­tei­gan­satz sollte inzwi­schen etwas gewach­sen sein und einen leicht sau­ren, den­noch appe­tit­li­chen Geruch ange­nom­men haben.

Tag 3: Bei mir ist der Teig heute sogar über den Glas­rand hin­aus­ge­wach­sen, so wohl hat er sich gefühlt bei der war­men Zim­mer­tem­pe­ra­tur. Achte also dar­auf, dass dein Glas min­des­tens 1,5 Liter fasst. Auch heute wird 3 Mal kräf­tig gerührt.

Tag 4: Heute kann end­lich geba­cken wer­den. Einen Teil hebst Du Dir als Anstell­gut auf und ver­wahrst es bis zum nächs­ten Brot in Dei­nem Kühl­schrank. Den ande­ren Teil ver­wen­dest Du direkt zum Backen eines Bro­tes, Baguettes, Bröt­chen oder auch Piz­zabo­den. Anlei­tung hier­für ist im Sauer­teig­brot Blog­bei­trag, den ich Dir unter die­sem Bei­trag ver­knüpft habe.

passend zum Thema

Ein gutes Brot ist schon wirk­lich etwas Tol­les, oder!? Beson­ders im Aus­land merke ich immer wie sehr es mir doch fehlt, wenn man es nir­gendwo kau­fen kann, wie man es von Zuhause kennt. Als im letz­ten Jahr eine Ent­zün­dung in mei­nem Darm fest­ge­stellt wurde, durch die ich starke Beschwer­den hatte und lei­der kaum etwas essen konnte, habe ich mich inten­siv mit der Darm­ge­sund­heit und mei­ner Ernäh­rung aus­ein­an­der gesetzt. Ich wollte genau wis­sen was ich nicht ver­trage und was sol­che Ent­zün­dun­gen bei mir her­vor­ru­fen konnte. Hier­für eig­net sich die FODMAP Diät sehr gut. Den Sauer­teig-Ansatz, wel­chen ich hier ver­wen­det habe, fin­dest Du bei mei­nen Rezep­ten unter Basics. FODMAP geeig­nete Rezepte fin­dest Du auf mei­nem Blog auch viele. Unter ‘Ernäh­rung’ kannst Du gezielt auf die Rezepte zugrei­fen, oder unter mei­nen Rezep­ten danach fil­tern. Damit möchte ich jeden Betrof­fe­nen unter­stüt­zen sich durch das Dickicht der vie­len Vor­ga­ben zu kämp­fen. Jeden­falls habe ich durch FODMAP einen Weg gefun­den mei­nen Kör­per zu ver­ste­hen und dabei auch her­aus­ge­fun­den, dass ich Glu­ten nicht gut und nur in Maßen ver­trage. Seit­dem geht es mir zwar bes­ser, doch nahezu jeden Tag wie im Aus­land. Gutes Brot ist in glu­ten­frei kaum zu fin­den. Darum habe ich mich jetzt end­lich an glu­ten­freien Sauer­teig her­an­ge­traut. Eine tolle Anlei­tung habe ich zum Glück bei Lena auf ihrem schö­nen Blog www.lenas-glutenfrei.de gefun­den. Mehr Details zur Bro­ther­stel­lung zeige ich Dir in mei­ner Insta­gram Story, von mei­nen Erfah­run­gen mit dem Sauer­teig bis hin zum fer­ti­gen Sauer­teig­brot. Ich freue mich wenn ich Dir mit Tipps und Rat­schlä­gen wei­ter hel­fen kann. Schreib mir dafür gern eine Mail, einen Kom­men­tar oder bei Insta­gram.