Gärtnerei Rothenfeld

in Neuwarmbüchen, Isernhagen

In Neuwarmbüchen, einem Ortsteil von Isernhagen bei Hannover, befindet sich die Bioland Gärtnerei Rothenfeld. Seit 1996 wird sie von Annette und Frederic, den Gründern aus Leidenschaft geführt. Auf rund 30 Hektar bauen sie Gemüse an, darunter auch Exoten wie Sojabohne und Süßkartoffel.

Inhaber

Fre­de­ric und Annette

Ort

Neu­warm­bü­chen, Isern­ha­gen

Produkte

Gemüse

Gründung

1995

Besonderheit

Beson­dere Sor­ten wie: Süß­kar­tof­feln, Chi­co­rée, Yucon­wur­zel oder Soja­bohne

Nicht weit ent­fernt von Han­no­ver, in Neu­warm­bü­chen einem Orts­teil von Isern­ha­gen, habe ich die Bio­land Gart­ne­rei Rothen­feld besucht.

Im Jahr 1995 wurde sie von Fre­de­ric gegrün­det, des­sen Fami­lie selbst Land­wirt­schaft betrie­ben hat. Ein Jahr spä­ter bekam er Unter­stüt­zung von sei­ner Frau Annette, der die Arbeit mit Pflan­zen durch das „Selbst­ver­sor­ger-Kon­zept“ Ihrer Fami­lie nicht fremd war.

Auch Annette ist wie Fre­de­ric gelernte Gärt­ner­meis­te­rin. Ursprüng­lich lern­ten beide die Land­wirt­schaft wäh­rend der Aus­bil­dung im kon­ven­tio­nel­len Sinne ken­nen und ent­schie­den sich schnell dazu, andere Wege ein­zu­schla­gen.

Um den eige­nen Betrieb auf­zu­bauen“, erzählt Annette, „hät­ten sie bei null anfan­gen müs­sen und ver­kauf­ten zunächst nur Jung­pflan­zen.“ Die bei­den hol­ten sich nach eini­gen Jah­ren Unter­stüt­zung von ers­ten Mit­ar­bei­tern und der Betrieb wuchs.

Durch ein hohes Inter­esse an Ihren Mit­ar­bei­tern und die Inves­ti­tion in deren Aus- und Wei­ter­bil­dung, kön­nen Annette und Fre­de­ric heute auf ein ver­trau­tes Mit­ein­an­der auf Augen­höhe mit ihren Ange­stell­ten bli­cken. „Beson­ders schät­zen wir es, dass wir uns auf­ein­an­der ver­las­sen kön­nen.“ Fre­de­rik und Annette ist bewusst, dass ihr Betrieb nur auf Grund des Zusam­men­hal­tes und Kön­nens ihres Teams erfolg­reich sein kann.

Unter den zur Haupt­sai­son knapp 30 Mit­ar­bei­tern, gibt es eine klare Ver­tei­lung der Auf­ga­ben­be­rei­che. Wäh­rend Annette und Heike sich um die Ver­mark­tung küm­mern, Bestel­lun­gen auf­neh­men und Ern­te­lis­ten schrei­ben die bis zum Arbeits­be­ginn um 6 Uhr mor­gens ste­hen müs­sen, küm­mern sich Fre­de­ric und Mar­tin um die Orga­ni­sa­tion der Außen­be­rei­che. Hierzu zählt die Boden­be­ar­bei­tung, wie: das Flü­gen und Wäs­sern der rund 30 Hektar Anbau­flä­che.

Ein beson­de­res Merk­mal der Gärt­ne­rei, ist die Lei­den­schaft von Fre­de­rik sich in dem Anbau außer­ge­wöhn­li­cher Pflan­zen zu ver­su­chen. Ohne Scheu vor Nie­der­la­gen wer­den so Süß­kar­tof­feln, Chi­co­rée, Yucon­wur­zel oder Soja­bohne ange­baut und in sorg­fäl­ti­ger Hand­ar­beit geern­tet und gebün­delt.

Außer­dem eig­net sich der san­dige Boden beson­ders gut für die Pflan­zung von Wur­zel­ge­müse. Hier­von gibt es auf den Län­de­reien der Gärt­ne­rei ein viel­fäl­ti­ges Spek­trum- neben Peter­si­li­en­wur­zel, Mai­rüb­chen, Radies­chen, Pas­ti­nake und Möh­ren sind auch Schwarz­wur­zeln ver­tre­ten.

Durch die Viel­falt in ihrem Anbau, haben sich Annette und Fre­de­ric eine gewisse Grund­si­cher­heit auf­ge­baut. Sollte eine Ernte mal weni­ger ertrag­reich aus­fal­len der Ver­lust nicht zu groß ist.

Ihr Antrieb für den Bio­land Anbau von Gemüse, ist der regio­nale Ver­trieb der Pro­dukte. „Ich finde, dass der Gemü­se­an­bau zur Regio­na­li­tät gehört, wie jede Ort­schaft einen Fri­sör hat“ sagt Fre­de­ric. Auch Annette ist der Mei­nung: „Das regio­nale Anpflan­zen von Gemüse ist ein Stück Kul­tur­gut, wel­ches bereits Kin­dern ver­mit­telt wer­den sollte.“ Aus die­sem Grund gibt es ein­mal im Jahr ein Hof­fest, auf dem Kin­der und Erwach­sene Erfah­run­gen vom Ern­ten auf dem Feld machen dür­fen. Hin und wie­der schaut auch der nahe­ge­le­gene Kin­der­gar­ten in der Gärt­ne­rei vor­bei, um fri­sche Zuta­ten aus dem klei­nen Hof­la­den zu kau­fen und den Kin­dern zu ver­mit­teln wo Ihre Lebens­mit­tel her­kom­men. „Einen ande­ren Bezug zum Essen ver­mit­teln“, das ist laut Annette und Fre­de­ric das Leit­bild der bei­den Grün­der.

Wer sich selbst ein Bild von der Gärt­ne­rei und dem ein­ge­spiel­ten Team machen möchte, kann auf Nach­frage eine Füh­rung über das Gelände ver­ein­ba­ren und sich selbst über­zeu­gen. Bedin­gung hier­für ist eine Grup­pen­größe ab 15 Per­so­nen.

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