Rhabarber-Cheesecake

mit Streuseln

Kaum zu glauben, aber dieser Cheesecake ist sowohl glutenfrei, als auch vegan! Er überzeugt auf ganzer Linie - auch die nicht veganer oder von Intoleranzen geplagten Menschen. Er lässt sich wirklich schnell herstellen und ist lediglich eine Geduldsprobe wenn es ums Anschneiden geht. Denn erst wenn er so richtig durchgekühlt ist lässt er sich, genau wie ein normaler Cheesecake auch, gut schneiden. Ich konnte es mal wieder nicht abwarten... Das Rezept klappt genauso gut auch mit normalem Skyr Vanille und Quark, ich finde es aber einfach besonders spannend, eine Variante herzustellen, die einfach jeder genießen kann. So kann sich dieser Kuchen ganz unbemerkt auf eine Party schleichen, ohne gleich als Sonderling aufzufallen. Mein Tipp alsi: nicht gleich verraten was in ihm (oder auch nicht in ihm) steck, sondern erst mal kosten lassen.

Streusel

40 g Reis­mehl
60 g glu­ten­freie Hafer­flo­cken
55 g Mar­ga­rine
25 g brau­ner Zucker

Cheesecake-Masse

180 g Apfel­mus
140 g Soja Skyr vanille
450 g Quarkal­ter­na­tive
40 g Kokosöl
100 g Hir­s­e­flo­cken
300 – 350 ml Soja­milch
40 g brau­ner Zucker
1 1/2 TL Back­pul­ver
10 g Floh­sa­men­scha­len
1 Pck. Vanil­le­zu­cker
1 Prise Salz

Außerdem

2 – 3 Stan­gen Rha­bar­ber
EL brau­ner Zucker

Die tro­cke­nen Zuta­ten für die Streu­sel mischen und die kalte Mar­ga­rine in Wür­feln dazu­ge­ben. Mit den Hän­den schnell und gründ­lich ver­kne­ten und in den Kühl­schrank stel­len.

Für die Chees­e­cake-Masse den Quark, Skyr und Apfel­mus mixen, das Kokosöl schmel­zen und unter­rüh­ren. Back­pul­ver mit Zucker, Vanil­le­zu­cker, Floh­sa­men­scha­len und einer Prise Salz mischen. Die tro­cke­nen Zuta­ten in die Quark­masse rüh­ren und nach und nach die Milch dazu­ge­ben. Zur Seite stel­len und quel­len las­sen.

Den Ofen auf 170 °C Umluft vor­hei­zen. Den Rha­bar­ber waschen und in 1 cm dicke Schei­ben schnei­den. Die Rha­bar­ber-Stü­cke mit Zucker mischen.

Eine Spring­form mit Kokosöl ein­fet­ten und die Quark­masse hin­ein­ge­ben. Gut ver­strei­chen, die Rha­bar­ber-Stü­cke dar­auf ver­tei­len und etwas ein­drü­cken. Die Streu­sel aus dem Kühl­schrank neh­men und über den Kuchen brö­seln.

Den Kuchen für 60 Minu­ten, auf mitt­le­rer Schiene in den Ofen stel­len. Wenn er Dir zu dun­kel wird, ein­fach mit einem Back­pa­pier abde­cken und wei­ter backen.

Nach dem Backen erst kom­plett aus­küh­len lasse und dann schnei­den. Ich konnte es, wie Du es auf den Fotos unschwer erken­nen kannst, lei­der wie­der nicht abwar­ten und habe den Kuchen zu früh ange­schnit­ten. Dadurch, dass er noch warm war ist die Masse am Mes­ser hän­gen geblie­ben und sieht auf den Fotos nicht so schön aus. Geschmack­lich macht es jedoch kei­nen Unter­schied, bzw. mir schmeckt war­mer Kuchen immer beson­ders gut.