Kürbisrisotto

mit Rosenkohl & Granatapfel

Harte Schale weicher Kern - hat man den Granatapfel erst einmal geknackt und all seine kleinen saftigen Kerne aus der Schale gelöst, wird man reich belohnt. Sie schmecken süß und sind unglaublich saftig im Mund. Nicht nur toll in Süßspeisen, nein ich bin besonders angetan davon, sie in herzhaften Gerichten zu verwenden. Besonders lecker zu orientalischen Gewürzen oder auf Salaten. Auch in meinem Risotto machen sie sich nicht nur farblich gut zum Gelb des Risottos. Wo verwendest Du Granatapfel besonders gern? Das Risotto ist übrigens eine tolle Beilage zum herkömmlichen Weihnachtsessen, wenn Du mich fragst. Vielleicht ersetzt es in diesem Jahr ja auch bei Dir die klassischem Klöße?

Risotto

300 g Milch­reis
0,5 L Gemü­se­brühe
1 Schuss Weiß­wein (ca. 60 ml)
1 Zwie­bel
400 g Hok­kaido Kür­bis
400 ml Soja­milch
80 g gerie­be­ner kräf­ti­ger Käse
(z.B. Par­me­san oder Berg­käse)
TL Kur­kuma, Oli­venöl

Außerdem

300 g Rosen­kohl
1 Gra­nat­ap­fel
Salz

Öl in einem gro­ßen Topf erhit­zen, die Zwie­bel schä­len, fein wür­feln und darin anschwit­zen. Den Reis hin­zu­ge­ben und kurz gla­sig andüns­ten, mit dem Weiß­wein ablö­schen, dann nach und nach mit Brühe auf­fül­len.

Immer wenn die Flüs­sig­keit vom Reis auf­ge­nom­men wurde, wei­tere Flüs­sig­keit nach­gie­ßen, zwi­schen­durch gut umrüh­ren. Zuletzt die Soja­milch ein­rüh­ren und bei geschlos­se­nem Deckel auf nied­ri­ger Hitze mit gele­gent­li­chem Umrüh­ren garen las­sen.

Den Rosen­kohl waschen, hal­bie­ren und mit 2 EL Bal­sa­mico crema mischen. Im Ofen in einer Form bei 180 °C Umluft garen, dabei den Rosen­kohl gele­gent­lich wen­den.

Den Kür­bis waschen, hal­bie­ren, ent­ker­nen und in Spal­ten schnei­den. Diese in kochen­dem Was­ser oder im Dampf­ga­rer garen und hin­ter­her mit einer Prise Salz und dem Kur­kuma pürie­ren. Das Kür­bispü­ree, sowie den gerie­be­nen Käse unter das Risotto rüh­ren. Die Gra­nat­ap­fel­kerne aus der Schale lösen. Das Risotto auf Tel­ler geben und mit Rosen­kohl und Gra­nat­ap­fel ver­se­hen.