Kardamom Möhren

mit Zitronen Couscous

Kardamom - viel zu selten verwenden wir dieses Gewürz in der heimischen Küche. Dabei bringt es einen tollen Geschmack in Süßen als auch herzhaften Speisen und hat noch andere Vorzüge. Kennengelernt habe ich das Gewürz tatsächlich durch meine Omi. Die treibt sich viel in Gewürz- und Tee-Fachgeschäften rum und lässt sich dort beraten. So hat sich der Brauch bei Ihr eingeschlichen, in den morgendlichen Kaffee eine zerdrückte Kardamom-Kapsel hinzu zu fügen. Und tatsächlich nimmt des dem Kaffee die Bitterstoffe und bekommt eine interessante würzige Note. - Erneut auf Kardamom stieß ich dann in Schweden. Die typischen Zimtknoten/ -schnecken, kennen wohl inzwischen alle. Doch dort wird auch noch eine Variante mit Kardamom statt mit Zimt gebacken. In diese Kardamom Bullar backen die Schwerden ganze Kardamom-Samen ein. Neben dem süßlich-scharfen Geschmack, soll Kardamom den Magen beruhigen.

Für die Möhren

6 Möh­ren
TL Kar­da­mom ganz
EL Aga­ven­dick­saft
Oli­venöl
Salz

Couscous

250 g Cous­cous
1 Zitro­nen­gras
1 Zitrone
etwas Öl
100 g Rucola
1 hand­voll Hasel­nüsse ganz
1 Schaf­frisch­käse

Das Zitro­nen­gras in hauch­dünne Schei­ben schnei­den und in 1 Liter Was­ser etwa 15 Minu­ten kochen (in jeden Fall sollte das Zitro­nen­gras weich und gar sein).

Den Cous­cous in ein Gefäß mit Deckel fül­len und mit 300 ml von dem Zitro­nen­gras über­gie­ßen. Bei geschlos­se­nem Deckel 10 Minu­ten zie­hen las­sen. Anschlie­ßend umrüh­ren, mit etwas Öl, Zitro­nen­saft, Salz und gege­be­nen­falls Pfef­fer abschme­cken.

Den Rucola waschen, klein­zu­p­fen und unter den Cous­cous geben.

Die Möh­ren waschen, grob schä­len und in der Mitte tei­len. In einem Dampf­ga­rer oder kochen­dem Was­ser garen und anschlie­ßend in einer Pfanne mit Oli­venöl, gro­bem Salz und Kar­da­mom anbra­ten.

Hier­für zuvor das grobe Salz mit Kar­da­mom in einem Mör­ser grob zer­sto­ßen. Alle Kom­po­nen­ten auf einen Tel­ler geben, mit Hasel­nüs­sen und Stü­cken des Schaf­frisch­kä­ses gar­nie­ren.